Baujahr 1961 - SCA 11506

MASERATI 3500 GT

Restauration ausstehend

Maserati 3500 GT

Die 3500er Modellserie spielt in der Geschichte der großen Marke Maserati eine elementare Rolle. Ohne diesen zeitlosen Klassiker würde es das italienische Traditionsunternehmen wahrscheinlich nicht mehr geben, denn nach Ende des Zweiten Weltkrieges stand man kurz vor dem wirtschaftlichen Ruin. Giulio Alfieri war es, der die Erfolgsgeschichte des Unternehmens mit Geschick und Knowhow in die entscheidenden Bahnen lenkte und Maserati von der Rennpiste auf die Straße brachte.

Der 3500 GT ist das erste Serienmodell des italienischen Automobilherstellers Maserati und ein Fahrzeug für echte Kenner. Hergestellt wurde die Serie von 1957 bis 1964. Lediglich 1.972 Stück der Touring-Coupés wurden produziert, was den 3500 GT/GTI zu einer Rarität und einem begehrten Sammlerstück macht. Der geräumige 2+2-Sitzer verfügt über einen 6-Zylinder-Doppelzünder, Weber Vergaser und eine ZF-4-Gang-Schaltung.

1957 wurde der Maserati 3500 GT in Genf erstmals vorgestellt. Gleich zwei renommierte italienische Karosseriebauer, Alemanno und Touring, durften sich an einem Prototypen versuchen. Der Wagen ging schließlich als Touring in Serie, denn das Publikum beim Genfer Salon war von dem eleganten und gradlinigen Design und der aerodynamischen Alukarosserie in bekannter Superleggera-Bauweise begeistert.

Über die Jahre hat sich das Design des Modells leicht verändert. Scheinwerfer, Rücklichter und Nummernschildbeleuchtung wurden ersetzt und die Anzahl und Position der Dreiecks-Ausstellfenster variiert ebenfalls.

Der Maserati 3500 GT erfreute sich auch bei der Prominenz großer Beliebtheit. Zu den stolzen Besitzern zählten Anthony Quinn, Rennfahrer Luigi Taramazzo oder auch der mexikanische Staatspräsident Adolfo Lopez.

Ab 1962 gab es den 3500er auch als GTI mit Lucas-Einspritzung. Ab 1959 produzierte Maserati zudem den Zweisitzer 3500 GT Spyder Vignale, offiziell GT Convertible, das Cabrio der Serie.